Bild: Kremlin.ru, Vladimir Putin (2022-11-10), CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, (keine Änderungen vorgenommen

Ein Blitzkrieg sollte es aus Sicht des Kremls werden, als man Ende Februar dieses Jahres zum großflächigen Angriff gegen die Ukraine blies. Ein Angriff, der nun schon Monate andauert und immer mehr Menschenleben und Geld verschlingt. Als Gründe werden unter anderem veraltetes Material, eine schlechte Versorgung, schlechte Organisation und eine niedrige Moral der Truppen genannt. 

+++ Trotz Drohungen Russlands: USA wollen Ukraine nun doch diese Waffe liefern +++

Das britische Verteidigungsministerium berichtet nun über erhebliche Spannungen im russischen Militär. Man bezieht sich unter anderem auf Igor Girkin, einen russischen Nationalisten und ehemaligen Offizier. Er habe zwei Monate mit einem Bataillon der Donezker Volksrepublik an der Front verbracht. Er attestiere Russland eine „Krise in den strategischen Planungen.“ So mache er sich darüber lustig, dass man aktuell den Schwerpunkt auf den Bau von Verteidigungsanlagen lege, wenn deren Nutzern in der modernen Kriegsführung doch in Frage stehen. 

Das britische Verteidigungsministerium resümiert, dass dies nur ein Beispiel für die angespannte Debatte innerhalb der russischen Sicherheitskreise sei, wenn es um die Kriegsführung geht – Spannungen, die nach britischer Einschätzung bis an die Spitze der russischen Militärhierarchie reichen würden. 

Seit Beginn des Krieges veröffentlicht das britische Verteidigungsministerium täglich einen Bericht zum Verlauf des Krieges in der Ukraine. Im Kreml spricht man von Propaganda. 

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