Bild: kremlin.ru, CC BY 4.0, Putin Presidential Address to the Federal Assembly (2018-03-01) 16.jpg, via Wikimedia Commons (Bildgröße verändert)

Seit Beginn des Angriffskrieges auf die Ukraine spricht Russland auch weiterhin nur von einer „militärischen Spezialoperation“. Einigen Kriegsgegnern im eigenen Land stößt der Krieg gegen die Ukraine jedoch bitter auf.

Wie das britische Verteidigungsministerium in seinem täglichen Update auf der Plattform X, vormals Twitter bekannt gab stellt die Sabotage von russischen Eisenbahnen durch Kriegsgegner auch weiterhin eine große Herausforderung für die Behörden dar. Das unabhängige russische Medienunternehmen Mediazona berichtete, dass bis Oktober 2023 76 Fälle von Eisenbahnsabotage seit Beginn des Krieges vor Gericht gebracht wurden.

Saboteure könnten lebenslang in Haft kommen

Sabotage der Eisenbahnen kann bis zu lebenslange Haft bedeuten, darauf weisen seit Anfang 2023 bestimmte Schablonen hin, die an wichtigen Teilen der Eisenbahninfrastruktur angebracht wurden. Die russische Militärlogistik, einschließlich der Versorgung des Krieges in der Ukraine, ist nach wie vor auf das 33.000 km lange Schienennetz des Landes angewiesen. Besonders für eine Minderheit junger Menschen ist Sabotage ein beliebtes Mittel, um gegen die „militärische Spezialoperation“ in der Ukraine zu protestieren.

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