Bild: Kremlin.ru, Vladimir Putin (24.06.2023), CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (Bildgröße geändert)

Via der Kurznachrichtenplattform X, ehemals Twitter, gibt das britische Verteidigungsministerium täglich Updates zum Verlauf des Krieges in der Ukraine. So auch am 24. November 2023.

Das britische Verteidigungsministeriums schreibt: „Russische Streitkräfte in der Ukraine erleiden weiterhin massenhafte Verluste durch präzise Langstreckenangriffe der Ukraine weit hinter der Frontlinie. Am 10. November 2023 wurden bei einem Angriff auf einen Lastwagenkonvoi 23 km hinter der Frontlinie im Dorf Hladkivka, Cherson Oblast, wahrscheinlich über 70 russische Soldaten getötet. Anschließend wurden am 19. November 2023 bei einem Angriff auf russische Truppen, die an einer Auszeichnungszeremonie oder einem Konzert in Kumachove, 60 km im von Russland kontrollierten Gebiet, teilnahmen, wahrscheinlich Dutzende Opfer verursacht.“

Weiter heißt es aus London: „Auch die Ukraine hat ähnliche Vorfälle erlitten: Eine russische ballistische Rakete tötete am 3. November 2023 19 Mitglieder der 128. Separaten Bergangreiferbrigade der Ukraine bei einer Medaillenzeremonie. Eingesetzte Soldaten sind sich normalerweise der Reichweite der Waffensysteme ihres Gegners gut bewusst. Angesichts der Realität sehr langer Kampfeinsätze stehen Kommandeure jedoch vor einem akuten Dilemma. Sie müssen das Beste aus der Praxis umsetzen, die Truppen verteilt und weniger anfällig für Angriffe zu halten, und die tägliche Notwendigkeit, Einheiten zusammenzubringen, um Verwaltungsaufgaben zu erledigen und die Moral aufrechtzuerhalten.“

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