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Die Bundesregierung hält es weiterhin nicht für möglich, Gas durch die beschädigte Pipeline Nord Stream 2 zu transportieren – Russland hingegen schon.

Im Gegensatz zu Russlands Einschätzung glaubt die deutsche Regierung nicht, dass eine der beiden Röhren der Nord-Stream-2-Pipeline nach den Explosionen im September noch funktionsfähig ist. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Sabotageakt mit starken Explosionen negative Auswirkungen auf beide Pipelinestränge hatte und die grundsätzliche technische Verfügbarkeit somit aktuell nicht mehr gegeben ist“, heißt es in einer offiziellen Antwort der Bundesregierung. Darüber hinaus hatte die Nord-Stream-2-Pipeline die für ihren Betrieb erforderliche Zertifizierung ohnehin nicht erhalten und könnte immer noch nicht in Betrieb genommen werden.

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Neben dem russischen Präsidenten plädiert auch die AfD-Fraktion für die Inbetriebnahme von Nord Stream 2. Laut dem AfD-Abgeordnete Holm scheint es so, als hoffe man in der Ampel geradezu, dass sich das Thema Gaslieferungen über die Nord-Stream-Pipelines mit den Anschlägen von selbst erledigt habe.

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