Bild: Simon Infanger

Mariupol ist von russischen Soldaten eingekesselt, die humanitäre Lage ist nach Angaben von Hilfsorganisationen katastrophal. Die Hafenstadt ist seit Beginn des großflächigen Angriffs Russlands Ende Februar hart umkämpft und gilt mit ihrem Zugang zum Asowschen Meer als strategisch wichtig. 

Rund 2500 ukrainische Soldaten sollen sich bei dem Stahlwerk Asowstal verschanzt haben. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums habe Kiew den Soldaten untersagt, sich zu ergeben und die Waffen niederzulegen.

Dem vorangegangen war ein Ultimatum aus Moskau, das um 12 Uhr auslief. Man hatte bei einer Kapitulation angeboten, die Kämpfer als Kriegsgefangene im Sinne der Genfer Konvention zu behandeln. Im Fall weiterer Gegenwehr, wolle man sie alle vernichten, heißt es von russischer Seite. 

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