Bild: Kremlin.ru, Putin at military exercises (2022) 02., CC BY 4.0, via Wikimedia Commons, (keine Änderungen vorgenommen)

Die ukrainischen Behörden geben bekannt, dass die russische Armee die dritte Angriffswelle auf die ostukrainische Stadt Awdijiwka seit dem 10. Oktober gestartet hat, wie n-tv.de berichtet.

Bürgermeister Vitaly Barabasch äußerte sich dazu im ukrainischen Fernsehen: „Die dritte Welle hat begonnen. Sie greifen von allen Seiten an, setzen viel Infanterie ein“, und fügte hinzu, dass das Zentrum der Industriestadt systematisch bombardiert werde. Die Stadt in der Region Donezk ist bis auf eine Zufahrtstraße seit mehr als einem Monat nahezu vollständig von russischen Truppen umstellt.

Trotzdem sehen sich die russischen Truppen in der Schlacht um Awdijiwka offenbar mit erheblichen Verlusten konfrontiert, was dazu führt, dass die Krankenhäuser überfüllt sind. Diese Informationen stammen aus einem Bericht der „Kyiv Post“, der sich auf einen vom Geheimdienst abgehörten Anruf eines russischen Soldaten bezieht. Der Soldat berichtet: „Es sind viele Menschen hier, und die Verwundeten werden buchstäblich jeden Tag mit Lastwagen hierher gebracht. Auch viele Tote. Ich liege in einem zivilen Krankenhaus, weil das Militärkrankenhaus überfüllt ist – drei Stockwerke vollgepackt.“ Weiterhin schildert er, dass vor allem Verwundete aus Awdijiwka gebracht werden. Obwohl die Echtheit des Anrufs nicht bestätigt ist, geben sowohl ukrainische als auch russische sowie unabhängige Quellen an, dass Russland derzeit massive Verluste verzeichnet und die tägliche Todesrate der Soldaten ein Allzeithoch erreicht.

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