Bild: Kremlin.ru, Vladimir Putin (2022-09-16) 03, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (Bildgröße geändert)

Kreml-freundlich und ohne jedes Wort der Kritik gegen die politische und militärische Führung im eigenen Land. So gestalten sich weite Teile der russischen Medienlandschaft, die längst Teil von Putins Propaganda-Maschinerie geworden ist. 

+++ Auch Erfolge im Süden: Ukraine marschiert weiter +++

Umso ungewöhnlicher nun die Töne, die die Nesawissimaja Gaseta (deutsch: Unabhängige Zeitung) anschlägt. Laut der Frankfurter Rundschau übt die regierungsnahe Zeitung Kritik am eigenen Regime. Unter anderem der Chef des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ist Ziel der Berichterstattung. Er sei als Vertreter des „liberalen Flügels des Kremls“ zu einer „kompromisslosen Rhetorik“ übergegangen. Warum, sei nicht verständlich. 

Vor allem die atomaren Drohungen kritisiert die Zeitung. „Die Geschichte der Atomabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki ist zu einem tragischen Lehrbuch geworden – es ist eine Geschichte, die sich seit der Kindheit in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat.“ Vor diesem Hintergrund sei es erstaunlich, dass nun russische Politiker mit dieser „Leichtigkeit“ über den „nuklearen Knopf“ sprechen würden. 

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Bild: Kremlin.ru, Vladimir Putin (2022-09-16) 03, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (Bildgröße geändert)