Bild: President.gov.ua, President of Ukraine Volodymyr Zelenskyy makes a speech in the National Assembly of the Republic of Korea.jpg, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons (Bildgröße verändert)

Wolodymyr Selenskyj, der Präsident der Ukraine, gibt an, mehrere Mordanschläge aus Russland überlebt zu haben. Das berichtet der Münchner Merkur.

In einem Gespräch mit der britischen Zeitung The Sun erklärte er, dass die Angriffe auf sein Leben so zahlreich seien, dass er den Überblick verloren habe. Seit dem russischen Überfall auf die Ukraine vor knapp zwei Jahren habe es zahlreiche Attentatsversuche auf das Staatsoberhaupt gegeben. Auf die Frage, wie viele Mordversuche Russland unternommen habe, antwortete Selenskyj: „Ich weiß es nicht, ich weiß es wirklich nicht. Ich denke, nicht weniger als fünf, sechs … nicht weniger.“

Die Mordversuche verglich er mit Covid-19. „Das erste Mal ist sehr interessant, wenn es das erste Mal ist, und danach ist es wie Covid“, so der ukrainische Präsident. „Zuerst wissen die Leute nicht, was sie damit anfangen sollen, und es ist sehr beängstigend.“ Später sei es lediglich eine Information der Nachrichtendienste, dass eine weitere Gruppe in die Ukraine eingedrungen sei, um einen weiteren Versuch zu unternehmen.

In dem Interview behauptete Selenskyj zudem, dass Russland weiterhin versuche, ihn zu entmachten. Der Codename für die Operation, ihn zu stürzen, laute „Maidan 3“. Das Ende dieses Jahres sei der Zeitrahmen für diese angebliche Operation. Russland werde alle verfügbaren Mittel dafür einsetzen.

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