Bildquelle: Kreml

Die neue russische Interkontinentalrakete Sarmat soll ab Herbst in den Dienst gestellt werden. Diese Ankündigung ist eine gezielte Warnung an den Westen.

Der Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos, Dmitri Rogosin, erklärte in einem Fernsehinterview, dass die Rakete nicht später als Herbst an das russische Militär übergeben werden soll. Zuvor sollen die Raketentests zu einem vernünftigen Abschluss gebracht werden und die Reichweite reguliert werden. Die Sarmat hat eine Reichweite von 18.000 Kilometer und kann mit atomaren Sprengköpfen bestückt sein.

Am Mittwoch wurde auf dem nordrussischen Weltraumbahnhof Plessetzk ein Testabschuss durchgeführt. Der russische Präsident Wladimir Putin nutzt den Raketenstart als Drohung an die westlichen Staaten, die bei dem Ukraine-Konflikt nicht auf seiner Seite sind. Putin erklärt, dass die Waffe alle Arten der Raketenabwehr überwinden könne und „jene zum Nachdenken [zwinge], die im Feuereifer einer abgebrühten, aggressiven Rhetorik versuchen, unser Land zu bedrohen“.

Weitere Entwicklungen im Ukraine-Konflikt: