Bild: DIE LINKE, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine in Weimar, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons (Bildgröße geändert)

Am gestrigen Mittwoch hat der russische Präsident Wladimir Putin eine Teilmobilmachung angekündigt. Betroffen sind 300.000 Reservisten, die nun für den Angriffskrieg in der Ukraine eingesetzt werden sollen. Darüber hinaus sind in den besetzten Gebieten Referenden geplant.

Putin warnte in einer entsprechenden Rede auch den Westen. „Wenn die territoriale Integrität unseres Landes bedroht wird, werden wir zum Schutz Russlands und unseres Volkes unbedingt alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen. Das ist kein Bluff.“

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Ob es tatsächlich „kein Bluff“ ist, daran scheiden sich die Geister. 

„Die Bundesregierung muss aus der Eskalationsspirale aussteigen und Verhandlungen unterstützen“, macht die Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht ihre Position auf Twitter deutlich. „Wer jetzt immer noch an Waffenlieferungen festhält und glaubt, Russland so auch von der Krim vertreiben zu können, ist wahnsinnig und setzt unser Überleben aufs Spiel.“

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