Bild: Heinrich-Böll-Stiftung from Berlin, Deutschland, CC BY-SA 2.0 , via Wikimedia Commons (Bildgröße verändert)

Heute steht die Eröffnung des ersten LNG-Terminals in Wilhelmshaven auf der Agenda vieler Spitzenpolitikerinnen und -politiker. Doch die LNG-Terminals ernten viel Kritik. Nun verteidigt Wirtschaftsminister Habeck die Entscheidungen seiner Energiepolitik.

Viele Politikerinnen und Politiker, darunter auch Olaf Scholz, finden sich heute in Wilhelmshaven zusammen – um das erste LNG-Terminal feierlich zu eröffnen. Doch das erste schwimmende Importterminal für Flüssigerdgas erntet viel Kritik. „Das Ganze ist eine fossile Falle, weil die Terminals über Jahre hinweg Bestand haben und wir damit noch auf lange Zeit fossile Energie importieren“, so Constantin Zerger von der Deutschen Umwelthilfe. 

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Minister Robert Habeck verteidigt jedoch seine Energiepolitik. Die Terminals seien ein wichtiger „Zwischenschritt“. Sie seien so gebaut worden, dass die Klimaschutzziele bis 2045 erreichten werden könnten. Der Gasverbrauch solle zukünftig reduziert werden, die Terminals seien der „notwendige Zwischenschritt“ auf dem Weg dahin. 

Auch die Dimension von insgesamt elf Flüssigerdgasterminals bewerten Kritiker als deutlich zu viel. Es würden Fehlinvestitionen drohen, die teilweise aus Steuergeldern beglichen werden müssten. Doch auch hier verteidigt Habeck seine Energiepolitik. „Von einer Überkapazität kann gar keine Rede sein“. Bundeskanzler Olaf Scholz kündigte bereits jetzt die Eröffnung weiterer Terminals an.

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